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Praktikum nach 1

Welchen Sinn hat ein Betriebspraktikum?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach.

Die Mittelschule soll schwerpunktmäßig in der achten Jahrgangsstufe auf das spätere Arbeitsleben vorbereiten und den Schülern die Möglichkeit geben, erste Einblicke in die Arbeitswelt zu sammeln. Schüler sollen sich im Laufe der verschiedenen Betriebspraktika fundiert darüber Gedanken machen können, in welche berufliche Richtung sie sich später einmal auf den Weg machen wollen.

Schüler, die Einblicke in einem richtigen Betrieb sammeln, können dank des Praktikums feststellen, ob der gewählte Beruf ihnen tatsächlich zusagt oder ob sie ihre Entscheidung nicht vielleicht doch lieber noch einmal überdenken sollten. Denn nicht immer stimmen Vorstellung und Wirklichkeit über einen Beruf überein.

 

Was ist neu beim Praktikum nach 1?                         

Im Rahmen des Ganztagesangebots der Mittelschule Neunburg vorm Wald wird es den Schülern und Schülerinnen der achten Jahrgangsstufe ermöglicht, zusätzlich zu den üblichen Praktikumswochen, ein schulbegleitendes Praktikum zu absolvieren, das einmal wöchentlich am Donnerstagnachmittag von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr stattfindet. Der Schüler ist dabei im selben Betrieb tätig und wird parallel vom Klassenlehrer betreut. Dort können sie berufsorientierende und berufsqualifizierende Erfahrungen sammeln, die im betrieblichen oder administrativen Zusammenhang die theoretische Ausbildung im Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik wirklichkeitsnah ergänzen.

 

Was sind die Vorteile?

Häufig schafft ein Praktikum eine nachhaltige Verbindung zu dem Praktikumsbetrieb bzw. der Praktikumseinrichtung als potentieller Arbeitgeber.

Die Schüler können sich dem Betrieb über einen langen Zeitraum präsentieren. Nach 3 Monaten gehört der Praktikant praktisch schon zur Belegschaft.

Für die Firmen bietet das „Praktikum nach1“ die Chance potentielle Auszubildende über einen längeren Zeitraum hinweg zu begutachten. Damit  dient es auch der effizienten Gewinnung leistungsfähigen Nachwuchses.

Für das „Praktikum nach1“ investieren beide Seiten Engagement, Ressourcen und Zeit – und beide Seiten profitieren davon nachhaltig.

 

Wie ist die Organisation?

Die SchülerInnen haben vormittags stundenplanmäßigen Unterricht und begeben sich nach dem gemeinsamen Mittagessen um 12.15 Uhr in der Schulmensa selbstständig auf den Weg in ihre jeweiligen Praktikumseinrichtungen. Für Betriebe, die nicht zu Fuß erreicht werden können, wird von Seiten der Schule ein Kleinbus zur Verfügung gestellt.

Dort arbeiten sie von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr im laufenden Betrieb mit. Sie werden vom zuständigen Ausbilder und dem besuchenden Klassenlehrer betreut.

Nach  16.00 Uhr endet der Schul- und Praktikumstag. Die Anfangs- und Endzeiten werden dabei von Schule und Betrieb so flexibel gehandhabt, dass die SchülerInnen eventuell benötigte Buslinien erreichen können.