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Gewaltpräventionsprojekt "Pack ma`s"

In den beiden sechsten Klassen der Mittelschule fand in diesem Schuljahr 2018/2019 erstmals das Gewaltpräventionsprojekt „Pack ma`s“ statt. Es wurde vom Jugendsozialarbeiter Herrn Mauritz und Herrn Schiegerl-Höldrich in Kooperation mit den Klassenlehrkräften durchgeführt.

Das Programm wurde von der Dominik Brunner Stiftung in Zusammenarbeit mit der Münchner Polizei ins Leben gerufen. Der Name Dominik Brunner wird mittlerweile häufig als Synonym für zivilcouragiertes Verhalten verwendet, da der junge Mann schlichtend in eine Konfliktsituation eingriff und dieses engagierte Verhalten  mit dem Leben bezahlte. Mit solchen Themenfeldern zurechtzukommen ist genau das Ziel des Trainings, das von der Stiftung gleichen Namens ins Leben gerufen wurde. Prävention ist der beste Schutz, um Konflikte, Gewalt oder Mobbing zu vermeiden. Vorrangig behandelt das Sozialtraining  „Pack ma´s“ die Themenbereiche: 

·         Gemeinschaft und Vertrauen

·         Umgang mit Konflikten und Gewalt

·         Förderung der Zivilcourage

·         Förderung der Empathiefähigkeit

·         Aufzeigen von Handlungsalternativen

Die Inhalte und Themenbereiche wurden den Kindern zunächst in Rollenspielen und leichten Übungen vermittelt. Im Anschluss erfolgte eine intensive Nachbesprechung des Erlebten.

Beispiele für solche Übungen sind das „Klassenfloß“ und die „Geschlossene Gesellschaft“. In einer guten Klassengemeinschaft ist es wichtig, sich zu vertrauen und zusammenzuhalten, auch wenn die Probleme des Schulalltags manchmal einem reißenden Fluss gleichen. Den Schülern gelang es aber , sich auf ihrem Floß zu halten, ohne dass jemand verloren ging.

Was Beleidigungen und Ausgrenzung bei Betroffenen anrichten können, konnten die Mädchen und Jungen der Klasse 6a und 6b schließlich in der Übung „Geschlossenen Gesellschaft“ nachfühlen, bei der ein Schüler gezielt aus einer Gruppe ausgeschlossen wurde. Anschließend wurden die Gefühle und Erfahrungen mit dieser Thematik besprochen.

Zum Abschluss des Projekts wurde versucht, aus den gemachten Erfahrungen gemeinsame Vereinbarungen zu erarbeiten und Handlungsalternativen zu überdenken. Ziel des Trainings ist es nämlich, Folgen des eigenen Handelns abzuschätzen, gewaltfreie Konfliktlösestrategien aufzuzeigen und Teamfähigkeit anzubahnen. Insofern fiel das Feedback der Schüler am Ende des zweitägigen Projektes sehr positiv aus.

Hier der Artikel in der MZ.